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Bekanntmachungen

Aktuelle Bekanntmachungen und Mitteilungen der Ortsgemeinde Kelberg.
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Aktuelles

18.01.2021
Aus Gedenken wird Spurensuche – Gemeinde Kelberg sucht Zeitzeugen der Bombardierung vom 16. Januar 1945


Weitere Informationen auf der Internetseite Volksbund
oder
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Aus Gedenken wird Spurensuche – Gemeinde Kelberg sucht Zeitzeugen der Bombardierung vom 16 Januar 1945
Aus Gedenken wird Spurensuche – Gemeinde Kelberg sucht Zeitzeugen der Bombardierung vom 16 Januar 1945

11.01.2021
Winterdienst - Behinderung durch Dauerparker!!!


Die Straßenreinigungspflicht obliegt den Anliegern per Satzung bis Mitte der Fahrbahn. Dies gilt auch für den Winterdienst, räumen und streuen!!! Seit Jahren stellt die Gemeinde einen freiwilligen Winterdienst!!! Alle Bürger*innen zahlen dies über ihre Steuerabgaben. Nun hatten wir lange keinen andauernden Winter. Die Dauerparker am Straßenrand werden allerdings immer mehr und behindern insbesondere den Räumdienst mit über drei Meter breiten Schneepflügen. Ein Unding!!! Zwischen gegenüberliegende Bordsteinkante und geparkten Fahrzeugen mit zwei Metern Breite, verbleibt oft weniger als drei Meter Durchfahrtsbreite für den Schneepflug. Ich appelliere daher nochmals an alle Bürger*innen die Straßen nicht zu zuparken, damit wir unsere freiwillige Winterdienstleistung für alle in gewohnter Weise durchführen und zukünftig Straßen räumen können.

Wilhelm Jonas
Ortsbürgermeister

 

14.12.2020/16.12.2020
Aus dem Rat für die Bürger,


aus der Sitzung des Gemeinderates vom 08.12.2020 Teil 1 und 2; Forstwirtschaft 2020 und Forstwirtschaftsplan 2021; Beratung und Beschlussfassung über die Haushaltssatzung und Haushaltsplan 2021;Beschluss über die Leistung von über- und außerplanmäßiger Auszahlungen sowie deren Deckung im HH-Jahr 2020; Mitteilungen des Ortsbürgermeisters; Neustrukturierung der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG); Zuweisungsantrag der Katholischen Kirchengemeinde Kelberg; Anpassung der Ablagerungsgebühren für die Erdaushubdeponie „In den Aspeln“; Bestellung von First-Respondern; Arbeitskreis „Klimafreundliche Kommune“-Quartierkonzept; Auftragsvergaben: Zaun Bolzplatz Rothenbach  .
zu den Bekanntmachungen

 

16.12.2020
Unbedingt erhaltenswert

Damit das Gebiet seinen Namen wieder zu Recht trägt, ist das Wacholderschutzgebiet „Heidekopf“ in der Gemarkung Zermüllen gründlich gelichtet worden.

Kelberg-Zermüllen. (bb) Zuerst hat Alexander Otten geschaut, wo in dem Dickicht die schützenswerten Pflanzen stehen - Wacholder, Blaubeere, Kreuzblümchen hauptsächlich. Von Hand hat er sie freigestellt, damit sie beim nächsten Arbeitsschritt durch Kompaktlader, Motorsäge und Freischneider nicht doch Schaden erleiden. Nun sollen noch die Eichen bis in eine gewisse Höhe entastet, Mutterboden entfernt und die abgesägten Äste und sonstiges Gestrüpp im rückwärtigen Teil des Geländes aufgeschichtet werden. Denn häckseln und das Material dann verteilen sei kontraproduktiv in diesem Fall, erklärt Otten. Es solle bewusst keine Energie in den Boden gebracht werden, denn nur dort, wo ansonsten wenig wachse, gediehen Wacholder und Heide am besten, betont er.
Alexander Otten aus Strotzbüsch ist professioneller Baumpfleger und in diesen Tagen in dem Wacholderschutzgebiet „Heidekopf“ in der Gemarkung Zermüllen zugange. Das etwa 400 Quadratmeter umfassende Gelände ist Naturdenkmal seit 1940 (siehe Hintergrund). Den Auftrag hatte ihm die Untere Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung (KV) Vulkaneifel erteilt; die Kosten trägt das Land Rheinland-Pfalz. Nun ist Halbzeit, und das Gebiet, das an einem beliebten Wanderweg liegt, ist bereits kaum mehr wiederzuerkennen. Hatten doch in den zwölf Jahren seit der letzten Pflegemaßnahme durch Mitglieder der Eifelvereins-Ortsgruppe Kelberg allerhand Gehölze das Zepter übernommen und das, was dem Schutzgebiet einst seinen Namen gegeben hatte, überwuchert.
Von der Unteren Naturschutzbehörde bei der KV Vulkaneifel ist Hendrik Albrecht zum „Heidekopf“ gekommen. Es sei gut, dass Ortsbürgermeister Wilhelm Jonas die Initiative zur neuerlichen Pflege des Naturdenkmals ergriffen und auf der Dringlichkeit der Maßnahme beharrt habe, sagt Albrecht. Denn es sei nicht nur ein kulturhistorisches Gut unbedingt zu erhalten, sondern auch wertvoller Lebensraum für Insekten, Falter und Eidechsen vor dem Verschwinden zu bewahren, betont der promovierte Biologe, der seit dem 1. Februar bei der KV für Maßnahmen wie die am Zermüllener „Heidekopf“ zuständig ist. Er empfiehlt für die Zukunft manuelle und maschinelle Pflegeeinsätze im jährlichen, höchstens zweijährlichen Abstand. Ideal sei eine Nachpflege durch Schafe oder Ziegen. Und auch in dieser Richtung ist die Ortsgemeinde bereits tätig geworden. „Wir stehen in Kontakt mit einem Schafhalter“, berichtet der Beigeordnete Karl Heinz Sicken, der in Vertretung des Ortsbürgermeisters zugegen ist.
HINTERGRUND
Das Wacholderschutzgebiet „Heidekopf“ ist auch eine Station der „Geschichtsstraße“ der Verbandsgemeinde Kelberg. Der Wanderer erfährt, dass die eifeltypischen Wacholderheiden das Ergebnis einer großflächigen Vernichtung der Eifelwälder seit dem ausgehenden Mittelalter waren. Holz sei in ungeheuren Mengen gebraucht worden, um den Energiebedarf der Eisenverhüttung zu decken, heißt es auf der Infotafel. Statt aber die entwaldeten Flächen aufzuforsten, habe man sie als Schafweide genutzt. Auf den ausgelaugten Böden habe sich nur Wacholder durchsetzen können, den die Schafe verschmähen.

wacholderschutzgebiet-zermüllen

 

20.10.2020
Erneuerung der Bepflanzung auf dem Soldatenfriedhof am Schwarzenberg
Auf dem Schwarzenberg befindet sich ein Soldatenfriedhof. Hier wurden die gefallenen Soldaten in Kelberg vom 16.01.1945 und Gefallene aus den umliegenden Ortschaften würdig beigesetzt. Der Ehrenfriedhof wurde im Laufe der Jahrzehnte wiederholt umgestaltet, zuletzt im Jahre 2006. Eine Neubepflanzung der Soldatengräber war aufgrund jahrelanger Trockenheit und der Beschattung durch die Jahrhunderte alte Buche am Ehrenfriedhof notwendig geworden. Die Bepflanzung wurde in Abstimmung und mit finanzieller Unterstützung der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier durchgeführt. Zuerst erfolgten die Entfernung der verkümmerten Bodendecker und die Entnahme des ausgelaugten Mutterbodens sowie das Einbringen von neuem Mutterboden. Anschließend wurde die Neubepflanzung mit unterschiedlichen widerstandsfähigen Bodendeckern und einigen Sträuchern durchgeführt. Die Arbeiten erfolgten in guter und professioneller Zusammenarbeit mit einer ortsansässigen Firma aus Kelberg und Mitarbeitern des Bauhofteams der Ortsgemeinde Kelberg. Die Grabsteine mit den Namen der gefallenen Soldaten wurden gereinigt, imprägniert wieder an die Grabstellen gelegt. Durch die gute Zusammenarbeit der Ortsgemeinde Kelberg mit der ADD Trier ist wieder eine würdige Ruhestätte am Schwarzenberg geschaffen worden.

Wilhelm Jonas
Ortsbürgermeister
Ehrenfriedhof


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